Oftmals hört man das Kreativität ein Talent ist das angeboren ist und das man nicht lernen kann. Doch ist dem wirklich so? Die Antwort ist nein. Zwar haben unterschiedliche Menschen unterschiedliche Neigungen und Talente, aber wir können alles durch Lernen aufholen , wenn wir denn wollen.

Eine Frage der Erziehung

Gerade die Kreativität hängt oft mit dem Umfeld zusammen in dem wir aufwachsen. Je stärker unsere Kindheit reguliert ist, umso schwerer fällt es uns, ausgefallene Ideen zu haben. Kinder die viel Zeit zum Spielen haben werden später kreativer sein als solche, die immer nur bestimmte Aufgaben lösen mussten. Der klassische Streber ist meistens jemand, der später im Berufsleben Probleme hat, weil er sehr eindimensional denkt – etwas anders hat er ja auch nicht gelernt. Auch wer in jungen Jahren ein Musikinstrument gespielt hat, wird später kreativer sein, selbst wenn man selbst nicht komponiert hat, sondern nur vom Blatt abspielte.

Umdenken kann man lernen

Wer freies Denken nicht als Kind oder junger Mensch gelernt hat muss deshalb nicht verzweifeln: Man kann sein Leben lang lernen, auch kreativ zu sein. Oftmals helfen dabei professionelle Seminare, manchmal bieten auch Firmen an, Mitarbeiter intern zu schulen. Es gibt aber auch Methoden für Selbstlerner, so haben Studien gezeigt, dass schon das Hören von fröhlicher Musik unsere kreative Seite anregen kann. Andere Untersuchungen hingegen schlagen das Chaos als Stimulanz vor, weil man davon ausgeht, dass eine chaotische Situation geradezu eine kreative Lösung verlangt, weil Ordnung ja nicht mehr funktioniert.

Zusammenhang mit Intelligenz

Um kreativ zu sein, muss man auch keinen hohen Intelligenzquotienten haben. Studien haben allerdings einen gewissen ursächlichen Zusammenhang zwischen IQ und kreativen Fähigkeiten feststellen können: Intelligente Menschen benutzen ihr Gehirn effizienter und können somit einfacher kreativ werden